„Flasche Tselepos Santorini Assyrtiko Vieilles Vignes vor hellem Hintergrund“
„Flasche Tselepos Santorini Assyrtiko mit Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Pfirsich und vulkanischem Gestein“

Canava Chrissou Tselepos | Santorini Assyrtiko 2022

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•Weingut: Ktima Tselepos
•Rebsorte: 100% Assyrtiko
•Vinifikation: Edelstahltank (16–17 °C), ca. 3 Monate auf der Feinhefe, komplett ohne Holz
•Weinart: Trockener Weißwein
•Alkohol: 13.5%
•Produktionsmenge: ca. 25.000 Flaschen
•Ertrag: Extrem niedrig, rund 2 Tonnen je Hektar
•Parzellen: Etwa 50 bis 100 Jahre (wurzelecht)
•Lagerpotenzial: Bis 2028
•Jahrgang: 2022
•Bewertung von Christos Skotidas: 94+ | 100
Tim Atkin MW (Santorini Report 2023, Peter Pharos): 91 Punkte.
Decanter: 97/100
•Flaschengrösse: 750ml
•Verschluss: Naturkorken
•Herkunft: Griechenland / PDO Santorini, Pyrgos, Emporio und Megalochori
•Trinkempfehlung: 9 bis 11 °C
•Allergene: Sulfite

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CHRISTOS SKOTIDAS ÜBER DEN: Tselepos Santorini 2022

Der Santorini Assyrtiko 2022 stammt aus 50 bis 100 Jahre alten Rebflächen der Familie Chrissou in Pyrgos, Emporio und Megalochori. Wind, Trockenheit, intensive Sonneneinstrahlung und vulkanisch geprägte Böden bestimmen die Bedingungen auf Santorini und begrenzen den Ertrag auf rund zwei Tonnen pro Hektar. Nach der schonenden Pressung ganzer Trauben vergärt der Wein kühl im Edelstahltank und reift drei Monate auf der Feinhefe. Dadurch gewinnt die straffe Struktur an Textur, ohne die klare, herkunftsgeprägte Stilistik des Assyrtiko zu überdecken.

Im Glas zeigt sich der Wein hell und klar. Zitrusnoten, helle Apfelschale und feine Anklänge von Steinobst prägen zunächst das Bouquet. Mit Luft treten mineralisch wirkende Nuancen, Feuerstein, Jod und eine salzige Erinnerung an Meeresluft hervor. Am Gaumen ist der Assyrtiko trocken, straff und fokussiert. Zitrone, Grapefruit und grüne Apfelschale werden von einer präsenten Säure getragen, die dem Wein Länge und Kontur gibt. Der Nachhall bleibt kühl, salzig und präzise. Der Jahrgang 2022 befindet sich 2026 in einer sehr guten Trinkphase.

Der Santorini Assyrtiko 2022 begleitet gegrillten Fisch, Garnelen, Austern, Muscheln, Dorade, Wolfsbarsch und gebratenen Oktopus. Auch griechische Meze, Fava aus Santorini, Feta sowie mediterrane Gerichte mit Zitrone, Olivenöl, Kapern und frischen Kräutern passen zu seiner Säure und salzig wirkenden Struktur. Schwere oder süßliche Saucen würden seine klare Stilistik überdecken. Servieren Sie ihn bei 9 bis 11 °C in einem ausreichend großen Weißweinglas.

Was sagen die wichtigsten Kritiker zu dem Wein:

•Tim Atkin MW (Santorini Report 2023, Peter Pharos): 91 Punkte. Der Kritiker lobt diesen Assyrtiko als sehr klaren und feingliedrigen Vertreter Santorinis, der besonders durch seine Verbindung aus Frische, fester Textur und kontrollierter Strenge glänzt.

•Decanter: 97/100

UNSER QUALITÄTSANSPRUCH: DIE 100-PUNKTE-BEWERTUNG von Christos Skotidas

KURZFAKTEN ZUR BEWERTUNG

• Fokus: Charakterstarke griechische Weine mit klarer Herkunft und eigener Handschrift

• Bewertungsgrundlage: Verkostung von Frucht, Säure, Tannin, Textur, Balance und Länge – unter Einbeziehung von Rebsorte, Herkunft, Vinifikation und Entwicklungspotenzial

• 99–100 Punkte: Außergewöhnliche Weine mit höchster Präzision, Tiefe und Eigenständigkeit

• 95–98 Punkte: Herausragende Weine mit großer Komplexität, klarer Herkunft und ausgezeichnetem Entwicklungspotenzial

• 90–94 Punkte: Exzellente Weine mit Charakter, Balance und überzeugender aromatischer Tiefe

• 85–89 Punkte: Sehr gute Weine mit eigenständigem Profil und nachvollziehbarem Herkunftsbezug

• Unter 85 Punkte: Nicht Bestandteil unserer Auswahl – bei Träne der Olive® beginnt die Bewertung erst dort, wo uns ein Wein auch selbst überzeugt

CHRISTOS SKOTIDAS ÜBER UNSERE 100-PUNKTE-BEWERTUNG

•Eine Punktzahl ist für mich immer nur das Ergebnis einer vollständigen Verkostung. Entscheidend ist, wie sich ein Wein im Glas entwickelt und ob er über den ersten Eindruck hinaus Bestand hat.

•Ich, Christos Skotidas, bewerte nur Weine, die mich selbst überzeugen. Dazu gehören für mich Frucht, Säure, Tannin, Textur, Balance, Länge und der gesamte Ausdruck des Weins.

•Unsere Bewertungen bewegen sich bewusst zwischen 85 und 100 Punkten. Ein Wein, den ich unterhalb dieser Schwelle einordnen würde, findet keinen Platz in unserer Auswahl.

•Dabei geht es nicht darum, möglichst hohe Bewertungen zu vergeben. Ein Wein muss in seiner eigenen Stilistik stimmig sein und zeigen, was Rebsorte, Herkunft und Jahrgang ausmacht.

•Ein Xinomavro darf festes Tannin besitzen, ein Assyrtiko eine ausgeprägte Säure und ein gereifter Rotwein deutlich entwickelte Aromen zeigen. Entscheidend ist, ob diese Eigenschaften zusammenpassen und den Wein tragen.

•Herkunft spielt für mich eine zentrale Rolle. Ein Assyrtiko aus Santorini soll anders auftreten dürfen als einer aus Drama, genauso wie Xinomavro aus Amyndeon einen anderen Charakter besitzen kann als aus Naoussa.

•Auch der Ausbau fließt in die Bewertung ein. Holz, Amphore oder Feinhefe sollen dem Wein Tiefe und Struktur geben, ohne Rebsorte und Herkunft zu überdecken.

•Unser Anspruch bei Träne der Olive® ist eine bewusst kuratierte Auswahl. Wir suchen nicht nach möglichst vielen Weinen, sondern nach den Flaschen, die uns geschmacklich und fachlich überzeugen und die für die Qualität des modernen griechischen Weinbaus stehen.

WAS DIE KRITIKER SAGEN

Neben meiner eigenen Bewertung berücksichtige ich auch die Urteile international etablierter Weinkritiker und Fachmedien – etwa James Suckling, Wine Advocate, Decanter oder weitere anerkannte Stimmen der Weinszene. Diese Bewertungen sind für mich eine wertvolle zusätzliche Einordnung, gerade wenn ein Wein über mehrere Jahrgänge hinweg von unterschiedlichen Verkostern beurteilt wurde.

Trotzdem ersetzt eine externe Punktzahl niemals die eigene Verkostung. Ich schaue darauf, welche Eigenschaften die Kritiker hervorheben, wie sie Struktur, Herkunft, Reife und Entwicklung einschätzen und ob sich diese Eindrücke mit dem Wein im Glas decken. Erst aus diesem Zusammenspiel entsteht für mich ein vollständigeres Bild.

Unsere eigene Skala von 85 bis 100 Punkten bleibt deshalb unabhängig. Internationale Bewertungen können meine Einschätzung bestätigen, ergänzen oder einen weiteren Blickwinkel eröffnen – sie bestimmen sie aber nicht. Entscheidend bleibt, ob der Wein geschmacklich, handwerklich und in seiner Herkunft überzeugt und damit einen Platz in unserer Auswahl verdient.

Unser Winzer

„Gebäude des Weinguts Tselepos mit Gartenanlage und markantem Turm“
„Gebäude des Weinguts Tselepos mit Gartenanlage und markantem Turm“

Ktima Tselepos

Auf 750 Metern Höhe zeigt das Weingut, dass griechischer Weinbau auch von Kühle, feinem Duft und klarer Struktur geprägt sein kann...

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Weitere Entdeckungen

Über uns

Träne der Olive® konzentriert sich ausschließlich auf griechischen Wein. Unsere Auswahl führt durch einige der prägendsten Herkünfte des Landes – von den vulkanischen Weinbergen Santorinis über die Höhenlagen von Amyndeon und Naoussa bis nach Nemea und in weitere Regionen des Peloponnes. Im Mittelpunkt stehen Weine, deren Rebsorte, Herkunft und Stil im Glas klar erkennbar bleiben.

Wir wählen bewusst aus. Autochthone Rebsorten wie Assyrtiko, Xinomavro, Agiorgitiko, Malagousia oder Moschofilero gehören ebenso dazu wie Weine, die durch alte Reben, besondere Parzellen oder eine präzise Arbeit im Keller ihren eigenen Charakter entwickeln. Entscheidend ist nicht ein bestimmter Stil, sondern wie schlüssig Frucht, Säure, Tannin, Textur und Ausbau zusammenfinden – und ob ein Wein auch nach dem ersten Eindruck noch etwas zu entdecken gibt.

Unser Sortiment soll zeigen, wie differenziert Griechenland heute Wein erzeugt. Deshalb suchen wir nach Flaschen, die wir selbst gerne öffnen, fachlich vertreten können und für bemerkenswert genug halten, um ihnen einen Platz bei Träne der Olive® zu geben. So entsteht keine möglichst große Auswahl, sondern eine persönliche Selektion griechischer Weine, hinter der wir auch geschmacklich stehen.

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