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Ktima Gerovassiliou | Museum Collection Rotwein 2019
•Weingut: Ktima Gerovassiliou
•Rebsorte: Limnio, Mavroudi, Mavrotragano, Syrah und Merlot (strenge Fassselektion der besten Partien)
•Weinart: Trockener Rotwein
•Vinifikation: Reifung in französischer Eiche
•Alkohol: 14%
•Lagerpotenzial: Bis 2030
•Jahrgang: 2019
•Bewertung von Christos Skotidas: 100 / 100
•Flaschengrösse: 750ml
•Verschluss: Naturkorken
•Herkunft: Griechenland / (PGI Epanomi), Makedonien
• Trinkempfehlung: 16–18 °C (Dekantieren empfohlen). Großes Rotweinglas (Bordeaux-Form).
•Allergene: Sulfite
Ktima Gerovassiliou | Museum Collection Rotwein 2019
CHRISTOS SKOTIDAS ÜBER DEN: Museum Collection Rotwein 2019
Die Museum Collection 2019 nimmt im Portfolio von Ktima Gerovassiliou eine absolute Sonderstellung ein. Dieser Wein ist keine standardisierte Cuvée, sondern ein echter Sammlerwein, für den Vangelis Gerovassiliou ausschließlich die besten, ausdrucksstärksten Fasspartien eines Jahrgangs auswählt. Die trockene Assemblage aus den drei autochthonen griechischen Rebsorten Limnio, Mavroudi und Mavrotragano sowie den internationalen Größen Syrah und Merlot vereint mediterrane Herkunft mit klassischer Statur. Das maritime Klima im Küstengebiet von Epanomi sorgt bei aller Konzentration für die nötige Frische. Das Ergebnis dieser Selektion und des Ausbaus in französischer Eiche ist ein tiefgründiger, würziger Rotwein mit reifem Tannin und dunkler Frucht.
Im Glas präsentiert sich die Museum Collection in einem tiefen Purpurrot mit leuchtendem Kern. Das Bouquet wird zunächst von reifer dunkler Frucht dominiert – Wildkirsche und schwarze Beeren treffen auf feine Rauch- und Röstaromen. Gibt man dem Wein etwas Luft, zeigt er seine ganze Tiefe: Tabak, dunkle Erde und eine balsamische, fast ätherische Würze gesellen sich hinzu, während der Einfluss der französischen Eiche jederzeit präsent, aber formvollendet eingebunden bleibt. Am Gaumen entfaltet der Wein Volumen und enorme Dichte. Die reifen Tannine packen noch immer fest zu. Der Eindruck von Fülle entsteht hier nicht durch Süße, sondern durch Trockenextrakt, Gerbstoff, 14 Volumenprozent Alkohol und die rauchige Holzaromatik. Der Nachhall ist langanhaltend und von dunkler Kirsche, Tabak und feinen Röstnoten geprägt.
Dieser gereifte, würzige Rotwein verlangt nach Gerichten mit Substanz und dunkler Aromatik. Er ist ein brillanter Begleiter zu langsam geschmortem Wildragout, Rinderbäckchen oder einer im Ofen gegarten Lammkeule. Auch kräftige Pilzgerichte (wie ein Steinpilzrisotto), Moussaka oder Pastitsio harmonieren exzellent mit seinen erdigen und balsamischen Nuancen. Reicht dazu einen gereiften, würzigen Bergkäse, Graviera oder Pecorino. Verzichtet auf sehr scharfe Gewürze, um die Tanninstruktur nicht künstlich zu verschärfen. Serviert den Wein bei 16 bis 18 Grad Celsius aus einem großen Rotweinglas. Wenn die Flasche einwandfrei gelagert wurde, ist ein behutsames Umfüllen in die Karaffe (ca. 30 Minuten) absolut empfehlenswert.
UNSER QUALITÄTSANSPRUCH: DIE 100-PUNKTE-BEWERTUNG von Christos Skotidas
• Fokus: Charakterstarke griechische Weine mit klarer Herkunft und eigener Handschrift
• Bewertungsgrundlage: Verkostung von Frucht, Säure, Tannin, Textur, Balance und Länge – unter Einbeziehung von Rebsorte, Herkunft, Vinifikation und Entwicklungspotenzial
• 99–100 Punkte: Außergewöhnliche Weine mit höchster Präzision, Tiefe und Eigenständigkeit
• 95–98 Punkte: Herausragende Weine mit großer Komplexität, klarer Herkunft und ausgezeichnetem Entwicklungspotenzial
• 90–94 Punkte: Exzellente Weine mit Charakter, Balance und überzeugender aromatischer Tiefe
• 85–89 Punkte: Sehr gute Weine mit eigenständigem Profil und nachvollziehbarem Herkunftsbezug
• Unter 85 Punkte: Nicht Bestandteil unserer Auswahl – bei Träne der Olive® beginnt die Bewertung erst dort, wo uns ein Wein auch selbst überzeugt
•Eine Punktzahl ist für mich immer nur das Ergebnis einer vollständigen Verkostung. Entscheidend ist, wie sich ein Wein im Glas entwickelt und ob er über den ersten Eindruck hinaus Bestand hat.
•Ich, Christos Skotidas, bewerte nur Weine, die mich selbst überzeugen. Dazu gehören für mich Frucht, Säure, Tannin, Textur, Balance, Länge und der gesamte Ausdruck des Weins.
•Unsere Bewertungen bewegen sich bewusst zwischen 85 und 100 Punkten. Ein Wein, den ich unterhalb dieser Schwelle einordnen würde, findet keinen Platz in unserer Auswahl.
•Dabei geht es nicht darum, möglichst hohe Bewertungen zu vergeben. Ein Wein muss in seiner eigenen Stilistik stimmig sein und zeigen, was Rebsorte, Herkunft und Jahrgang ausmacht.
•Ein Xinomavro darf festes Tannin besitzen, ein Assyrtiko eine ausgeprägte Säure und ein gereifter Rotwein deutlich entwickelte Aromen zeigen. Entscheidend ist, ob diese Eigenschaften zusammenpassen und den Wein tragen.
•Herkunft spielt für mich eine zentrale Rolle. Ein Assyrtiko aus Santorini soll anders auftreten dürfen als einer aus Drama, genauso wie Xinomavro aus Amyndeon einen anderen Charakter besitzen kann als aus Naoussa.
•Auch der Ausbau fließt in die Bewertung ein. Holz, Amphore oder Feinhefe sollen dem Wein Tiefe und Struktur geben, ohne Rebsorte und Herkunft zu überdecken.
•Unser Anspruch bei Träne der Olive® ist eine bewusst kuratierte Auswahl. Wir suchen nicht nach möglichst vielen Weinen, sondern nach den Flaschen, die uns geschmacklich und fachlich überzeugen und die für die Qualität des modernen griechischen Weinbaus stehen.
Neben meiner eigenen Bewertung berücksichtige ich auch die Urteile international etablierter Weinkritiker und Fachmedien – etwa James Suckling, Wine Advocate, Decanter oder weitere anerkannte Stimmen der Weinszene. Diese Bewertungen sind für mich eine wertvolle zusätzliche Einordnung, gerade wenn ein Wein über mehrere Jahrgänge hinweg von unterschiedlichen Verkostern beurteilt wurde.
Trotzdem ersetzt eine externe Punktzahl niemals die eigene Verkostung. Ich schaue darauf, welche Eigenschaften die Kritiker hervorheben, wie sie Struktur, Herkunft, Reife und Entwicklung einschätzen und ob sich diese Eindrücke mit dem Wein im Glas decken. Erst aus diesem Zusammenspiel entsteht für mich ein vollständigeres Bild.
Unsere eigene Skala von 85 bis 100 Punkten bleibt deshalb unabhängig. Internationale Bewertungen können meine Einschätzung bestätigen, ergänzen oder einen weiteren Blickwinkel eröffnen – sie bestimmen sie aber nicht. Entscheidend bleibt, ob der Wein geschmacklich, handwerklich und in seiner Herkunft überzeugt und damit einen Platz in unserer Auswahl verdient.
Unser Winzer
Ktima Gerovassiliou
Ktima Gerovassiliou steht für den Wandel des modernen griechischen Weinbaus: weg von der Beliebigkeit...
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Über uns
Träne der Olive® konzentriert sich ausschließlich auf griechischen Wein. Unsere Auswahl führt durch einige der prägendsten Herkünfte des Landes – von den vulkanischen Weinbergen Santorinis über die Höhenlagen von Amyndeon und Naoussa bis nach Nemea und in weitere Regionen des Peloponnes. Im Mittelpunkt stehen Weine, deren Rebsorte, Herkunft und Stil im Glas klar erkennbar bleiben.
Wir wählen bewusst aus. Autochthone Rebsorten wie Assyrtiko, Xinomavro, Agiorgitiko, Malagousia oder Moschofilero gehören ebenso dazu wie Weine, die durch alte Reben, besondere Parzellen oder eine präzise Arbeit im Keller ihren eigenen Charakter entwickeln. Entscheidend ist nicht ein bestimmter Stil, sondern wie schlüssig Frucht, Säure, Tannin, Textur und Ausbau zusammenfinden – und ob ein Wein auch nach dem ersten Eindruck noch etwas zu entdecken gibt.
Unser Sortiment soll zeigen, wie differenziert Griechenland heute Wein erzeugt. Deshalb suchen wir nach Flaschen, die wir selbst gerne öffnen, fachlich vertreten können und für bemerkenswert genug halten, um ihnen einen Platz bei Träne der Olive® zu geben. So entsteht keine möglichst große Auswahl, sondern eine persönliche Selektion griechischer Weine, hinter der wir auch geschmacklich stehen.
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